Von der Werkstudententätigkeit zur Vollzeitanstellung

Drum prüfe, wer sich bindet

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Im Oktober 2017 ging es bei mir nach einem Erasmus Auslandsaufenthalt im schönen England zu eggs unimedia als Teil des EMC Teams. Aufmerksam auf eggs unimedia wurde ich durch eine Werkstudenten Stellenausschreibung, welche in der Facebook-Gruppe der LMU Informatiker gepostet wurde. Viele Studenten kennen dieses Problem. An der Uni wird viel theoretisches Wissen vermittelt, aber die praktischen Kenntnisse kommen meistens zu kurz. Als Studentin der Medieninformatik ging es mir hier nicht anders. Als ich mich bei eggs unimedia bewarb, hatte ich bis dahin an der Uni zwar einige interessante Vorlesungen gehört und damit eine Basis an theoretischem Wissen aufgebaut, aber an praktischer Erfahrung mangelte es mir leider, weshalb ich mich dazu entschied, diese im Rahmen einer Werkstudententätigkeit zu erweitern. Nachdem ich mich auf die Werkstudentenstelle beworben und ein wenig später ein Bewerbungsgespräch hatte, entschied ich mich prompt dafür, bei eggs einzusteigen, da der erste Eindruck der Mitarbeiter und auch des Büros mir sehr zusagten.

 

Als Werkstudentin war meine Aufgabe zuerst, das SystemTest Projekt des EMC Teams zu pflegen. Hier ging es hauptsächlich um das Implementieren und Anpassen von automatisierten Tests in Java, sowie um das Analysieren und Beheben von Bugs. Das SystemTest Projekt wurde von mehreren Werkstudenten gepflegt, wobei wir unsere Aufgaben flexibel einteilen und eigene Ideen einbringen konnten. Mein Aufgabenbereich änderte sich stark, als das Buddysystem bei eggs eingeführt wurde. Mit dem Buddysystem bekam jede/r Werkstudent/in einen Senior Developer zugeteilt, von dem man nun eine Vielfalt an Aufgaben erhielt. Das bedeutete für mich, dass sich mein Fokus vom SystemTest Projekt nun zur Schnittstelle zwischen Navigator und ccserver änderte. Hier ging es nun konkret um die Implementierung neuer Logik im Backend, um Logging und auch um das Instand halten bzw. Ausbauen unserer Infrastruktur. Im Zuge dessen, erhielt ich Einblicke in verschiedene Projekte und konnte mit verschiedenen Technologien, Programmiersprachen und Architekturen arbeiten. Darunter arbeitete ich nun nicht mehr nur mit Java, sondern auch mit C# und Python. Darüber hinaus bekam ich wertvolle Einblicke in Amazon Web Services, Docker, Elasticsearch und Kibana. So blieb der Arbeitsalltag im EMC Team immer spannend und das hat sich auch bis heute nicht geändert. Durch das Buddysystem bekommt man als Werkstudent/in bei eggs zudem auch wertvolles Feedback, in Form von Feedbackgesprächen, um sich weiterentwickeln zu können. In regelmäßigen Abständen hatte auch ich Feedback Sessions mit meinem Buddy und unserer HR. Dadurch lernt man sich selbst einschätzen zu können, aber auch konstruktive Kritik anzunehmen. Die Feedbackgespräche waren für mich nicht nur hilfreich, um als Werkstudentin bei eggs meine Fähigkeiten zu verbessern, sondern halfen mir auch im Studium, da es für Studenten üblich ist, wenig bis kein direktes Feedback zu bekommen. Somit konnte ich mein gewonnenes Wissen bei eggs in mein Studium transferieren und davon profitieren.

 

Während der Zeit als Werkstudentin konnte ich meine Arbeitstage und auch Arbeitszeiten flexibel einteilen und hatte darunter die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten. Somit war es für mich einfach, Studium und Werkstudententätigkeit unter einen Hut zu bringen, was für Studenten nicht immer leicht ist. Solange man seine Arbeits- und Abwesenheitszeiten kommuniziert, ist man hier sehr flexibel. Während der Prüfungszeit kann man sich frei nehmen und die Stunden dann vor- oder nacharbeiten, dadurch konnte ich mich problemlos auf mein Studium konzentrieren, wenn die halbjährliche Prüfungsphase an der LMU losging.

 

Zudem wurde mir die nötige Hardware bereitgestellt, die ich für meine Tätigkeit als Werkstudentin benötigte. Bei eggs fühlt man sich als Werkstudent/in als Teil des Teams und hat die Möglichkeit schon von Anfang an bei verschiedenen Meetings, darunter auch beim PI Planning, dabei zu sein. So wird man mit Scrum Prozessen vertraut, bekommt Einblicke in die Arbeit anderer Teams und ein gutes Gefühl davon, wie der Arbeitsalltag später mal aussehen wird.

 

Flexibilität und Abwechslung sind mir im Beruf sehr wichtig, weshalb ich mich auch nach meiner Werkstudententätigkeit dafür entschied, bei eggs als Junior Developerin im Backend zu bleiben. Zudem ist der zwischenmenschliche Umgang mit meinen Kollegen etwas, das ich sehr schätze, weshalb es bei mir am Ende meiner Werkstudententätigkeit keine Zweifel gab, bei eggs unimedia als Vollzeit Developerin einzusteigen.

 

Nun arbeite ich seit ungefähr 4 Monaten als Junior Developerin im EMC Team und habe es bisher noch keine Sekunde bereut. Mein Aufgabenbereich hat sich von meiner Werkstudententätigkeit nochmal geändert, da ich nun vollständig in den Sprints mitarbeite, dadurch mehr Verantwortung übernehme und den kompletten Prozess vom PI Planning bis hin zum fertigen Feature miterlebe.

 

Wer Wert auf eine sehr gute Arbeitsatmosphäre, abwechslungsreiche Aufgaben und Raum zu persönlicher Entwicklung legt, ist bei eggs unimedia genau richtig!